»Reminder« on Tour

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Reminder »Hajduk Split«

Hajduk Split

Tracklisting

  1. Reminder - Underwater (03:48)
  2. Reminder - Me, Myself And I (04:38)
  3. Reminder - Out Of The Scene (04:15)
  4. MTA9 - Starclassic Moment (04:00)
  5. MTA9 - Blake Blackson (04:10)
  6. Morph - Strandgut (03:19)
  7. Morph - Stereo (07:01)

Veröffentlichung: 08.04.2003

Out now: "Hajduk Split", die Triple Split-EP von Reminder, MTA9 und Morph. Wir schreiben den 8. April 2003, gestern war sie noch im Preßwerk, heute liegt sie bereits bei uns im Shop. Sieben Songs sind auf dem Silberling, der im schnieken Pantone-Farbton 4535 C gekleidet ist, drei von Reminder und je zwei von MTA9 und Morph, alle sieben brandneu.

Die Geschichte nahm ihren Lauf von etwa einem Jahr, als die NK-Rock-City-Lokalmatadoren MTA9 und Reminder in einer lauen Mainacht ihre Freunde aus Limburg zu Gast für eine Show in Homburg hatten. Es wurde gerockt, man aß und trank und unterhielt sich, und da die Wertschätzung gegenseitig war, beschloß man, gemeinsam eine Platte rauszubringen. Nun ist es vollbracht.

Reminder eröffnen "Hajduk Split" mit drei Songs, die sie zusammen mit dem Hellmut-Hausmischer und Chandler-Gitarristen Max Ludwig im Twilight-Studio zu Illingen aufgenommen haben, dem Ort, an dem MTA9 vor fünf Jahren zusammen mit Produzent Marcel Sude, der auch bei Reminder die Hand an den Reglern hatte, ihr Album "White Tiger Rodeo" eingespielt haben. 39 Stunden haben Reminder an den 12 Minuten Musik gefeilt, und das Ergebnis kann sich mehr als hören lassen. "Underwater", "Me, Myself And I" (übrigens kein De La Soul-Cover) und "Out of the Scene" sind vom feinsten, und man kann deutlich vernehmen, daß das Quartett dem Produzenten fürs Abmischen extra einen Zettel mit der Aufschrift "Wumms!" aufs Mischpult geklebt hatte.

Einem "Low Budget for the Lo-Fi-Level" zum Trotz haben MTA9 mit ihrem ersten neuen Material seit 5 Jahren ganz klar einen "Higher Standard for a Higher Output" gesetzt. Zusammen mit Roland Eisenbrand, seines Zeichens Gitarrist und Sänger bei The Paradine Case (vormals bekannt als Chicks With Dicks), gab man sich in der Hitschmiede Rohrbach einen amtlichen Ausstand.
"Starclassic Moment", das Lied, bei dem Sänger Marc A. Prams gefühlvoll das Akkordeon quetscht, sorgte bereits bei Auftritten von MTA9 für eiskalte Schauer der melodischen Gefühlsregung über die Rücken im Publikum. Und "Blake Blackson", das auch einmal kurzzeitig unter dem Namen "Jean Marie Five" firmierte, unterstreicht eindrucksvoll, daß man immer dann richtig ist, wenn das große M vom großen A und großen T gefolgt ist. Fürs Mastering wurde dann von Carsten "Keule" Collenbach in der Blumasterbox zu Troisdorf gesorgt, wo auch Blackmail, Scumbucket & Co zu Gange sind.

Mehr als ein Special Guest auf dieser Scheibe sind Morph aus Limburg. Die freundlichen Jungs vom Elzer Berg sind mit ihrem feinen Emo-Rock das jüngste Mitglied der NK-Rock-City-Familie. Emo-Rock? Ja, klar, hier wird gerockt und das nicht zu knapp. Und über allem stehen die (deutschen) Texte von Thorsten Rosi Rosam. Diese Jungs spielen auf höchstem Niveau und müssen sich keinesfalls hinter den großen Namen des Biz verstecken, was sie mit dem Knaller "Strandgut" und der Sieben Minuten-Nummer "Stereo" beweisen.

Go forth and spread the word!


Reviews zu Hajduk Split

Intro

Ingo Rieser schreibt am 01.09.2003:

Gleich drei Bands teilen sich das Split-Release des kleinen saarländischen Labels NKRC, das sich seine Bands hörbar sorgfältig aussucht. Die ersten drei Songs stammen von Reminder (www.reminder-home.de). Wie bei den folgenden Bands sprechen wir von Indierock. Reminder erinnern ein wenig an Placebo mit weniger androgynem Sänger, an Blackmail oder alte Promise Ring. Leiser agieren Mental Tearing After 9 (www.mta9.de). Erst bei ihrem zweiten Song kracht es etwas, der erste ist mit reduziertem Arrangement und dem angenehm rauen Gesang fast noch schöner. Morph (www.morph-net.de) haben zwei deutsch getextete Nummern aufgenommen.

Wenn man mit Punkrock Dackelblut meint, sind Morph da zumindest in Hörweite. Gut, dass keine der Bands sich damit zufrieden gibt, gängige Formeln nachzuspielen. Als Quartalspessimist hätte ich mit weniger Klasse gerechnet. Das Artwork könnte optisch übrigens der Talentschmiede skandinavischen Black-Metal-Natterngezüchts entstammen, besonders, wenn man keine Ahnung hat, was „Hajduk“ bedeutet. Das aber nur am Rande.

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