»Maddox« on Tour

Keine aktuellen Tourdaten gefunden.

Maddox »Gimme, Gimme!«

Gimme, Gimme!

Tracklisting

  1. Mr. Brown (02:56)
  2. Super Soft Sally (01:52)
  3. Franc (Eaglebauer Enterprises) (03:05)
  4. I Love You (03:06)
  5. (Nothing But) High School Dance (04:02)
  6. 60s Flower Pussy Power (02:20)
  7. 336 (01:52)
  8. The Anti (Protest) Song (02:09)
  9. Hug Me Till You Drug Me, Honey (02:55)
  10. Anyway (03:17)
  11. Last Exit (03:34)

Veröffentlichung: 29.06.2007

An dieser Stelle folgt noch ein reierischer Promotext ber Gimme, Gimme, das Debtalbum von Maddox. Vielleicht nutzt Ihr einfach die Zeit, Euch so lange unvoreingenommen das Coverbild anzugucken, das MP3 der Gratis-Hrprobe Mr. Brown anzuhren und ganz ohne Kaufzwang und Beeinflussung durch die ausgeklgelte Subliminaltechnik unserer Werbetexter einfach schon mal die CD zu bestellen.

Mehr Infos sehr bald. Darauf gebe ich Ihnen mein Ehrenwort. Ich wiederhole: Mein Ehrenwort.


Reviews zu Gimme, Gimme!

Sound Base Online-Magazin

Torsten Schlimbach schreibt am 12.06.2007:

Eine Band nach einem Dinosaur Jr. Konzert zu grnden ist sicher nicht die schlechteste Idee. Genau dieser hervorragenden Eingebung sind Maddox in der Nacht vom 25. zum 26 August 2005 auf der Rckfahrt aus Brssel gefolgt. Allerdings hat die Musik der Saarlnder nicht viele Berhrungspunkte mit den Grungevorreitern muss sie ja auch nicht. Natrlich handelt es sich hier freilich um handgemacht Musik. Gitarre, Gesang, Bass, Schlagzeug, mehr braucht es nicht. berzeugen davon kann man sich nun auf dem Debtalbum.

Von der Bandgrndung bis zur ersten Langrille war es also gar nicht mal so lange. Die Aufnahmen selber sind zwischen September 2006 und Januar 2007 entstanden. Gimme, Gimme! ist allerdings weit davon entfernt ein Schnellschuss zu sein. Die elf Tracks, die sich auf knapp einer halbe Stunde Spielzeit verteilen sollen laut beigefgtem Waschzettel nach Motorpsycho, Mclusky oder auch den Strokes klingen. Na das ist ja schon mal eine selbstbewusste Hausmarke. Wenn man sich die Songs aber mal in amtlicher Lautstrke zu Gemte fhrt, dann wird man schnell feststellen, dass die Vergleiche vom energiegeladenen Opener Mr. Brown, ber das sperrige I Love You hin zum melodischen The Anti (Protest) Song bis zum dunklen und morbiden Albumabschluss Last Exit durchaus vorhanden sind. Hier und da blinzeln aber auch andere Garagenbands wie die MC5 oder die Stooges durch. Gut gerhrt und geschttelt ergibt das aber unter dem Strich nicht etwa eine seltsame Suppe ohne eigenen Stil, nein, Maddox haben durchaus eine eigene Note gefunden und letztendlich machen sie ihr ganz eigenes Ding. Gut so!

Fazit: Gimme, Gimme! ist eine schne Indie-Poprock Platte geworden. Wer dieser Stilrichtung offen gegenbersteht, der drfte diese Platte ganz sicher in sein Herzchen schlieen und viel, viel Freude an ihr haben. Hier drfte noch eine Menge Potenzial im Saarland fr die Zukunft schlummern. Wir sind gespannt und freuen uns drauf.

Allschools Network

Dennis schreibt am 08.06.2007:

Russ Meyer (Gott habe ihn selig) ist nicht nur fr einen bierseligen Filmabend und ausgelassene Stimmung gut, nein, auch fr die Bandgrndung eignen sich die Werke des von einem bestimmten, weiblichen Phnotyp besessenen Regisseurs ganz hervorragend. So auch MADDOX aus Saarbrcken.

Die Band wurde zwar offiziell nach einem DINOSAUR JR. Konzert gegrndet, von 90er Noise und Grunge ist MADDOX dann aber eher weit entfernt. Stattdessen klingt das Trio, als ob sie direkt aus dem kleinen Radio eines der Rowdies in Meyers Motorpsycho gehpft sind, und das Motorradmdchen auf dem Cover thront auf ihrer Maschine wie eine herrische Erica Gavin oder eine bsartige Varla aus Faster, Pussycat! Kill! Kill!.

Die 60er sind omniprsent, sei es im Pop-Art Artwork oder den rumpeligen Garagenklngen, die mit einer dicken, schmutzigen Staubschicht beschmiert sind. MC5 und die STOOGES, Motorrder, die Wste, all das schienen wichtige Inspirationspunkte fr die teils minimalistischen Lieder. Nur selten werden die Songs um etwas modernere Komponenten erweitert, etwa wenn Michael Bauer den Schmalspur Kiedis in Franc (Eaglebauer Enterprises) gibt.

Die Songs selber lassen uns teilhaben an haarstrubend bldsinnigen Weisheiten, die einfach zu unterhaltsam sind, um sie auszulassen. If Satan gets you/He will treat you bad (aus dem klagenden 60s Flower Pussy Power). Bad Orgasms are hard to fake, endlich spricht es mal jemand aus! Oder wie wre es mal mit simplizistischen Liebeserklrungen? Auch die gibt es hier in I Love you: Beacause of you /I feel so blue/ because I do/You are so cool/ I love you (das war dann auch der gesamte Text des Dreiminters). Das ist so sinnentleert, man muss es einfach mgen.

MADDOX haben wirklich viel mit einem Russ Meyer Film gemeinsam. Sie sind unterhaltsam, sie machen Spa, sie passen zu Bier, genauso wie zu bunten Cocktails und zu Motorrdern sowieso. Letztendlich unterscheiden sich MADDOX in nur einer Hinsicht von Meyer: Sie versuchen nicht in all der kultigen Trash Atmosphre einen Funken Bedeutsamkeit und relevanter Aussage zu bringen und sind damit ebenso wie die Filme des verkannten Meisters: pure Geschmackssache.

Newsletter abonnieren

Community-Login