»Power«
Als die Band einst beim grandiosen Konzert im Karate-Club Meier als Intro ihre ureigene Version von Richard Strauss' »Also sprach Zarathustra« anstimmte, konnte man noch denken: »Die haben sie nicht mehr alle!« Was danach kam, war allerdings eines der spielfreudigsten, besten Konzerte, die Saarbrücken in diesem Jahr gesehen hat.
Power sind das Antidoton für faule couchgeprüfte Hintern. Sie wirbeln und wuseln wie einst Stan Libuda auf der rechten Flanke und sind sexuell wie Horst Schimanski in den Tagen, als Helmut Schmidt noch Kanzler war. Sie singen in Ausrufezeichen. Wären sie eine Ordnungswidrigkeit, dann hieße der Tatbestand Ruhestörung. Wären sie ein Wetter, dann herrschten der Blitzstrahl und der Donnerschlag.
Power sind herrlich unmodern. Sie geben einen Fuck auf den letzten Schrei und den davor. Die Melange ihrer Einflüsse, die von The Police, The Jam , Wipers und Jawbox über The Clash, Elvis Costello, CCR und Television bis zu Pavement, Ted Leo, Big Star und Gang of Four reichen, ergibt einen Sound, der zeitlos ist, ohne retro zu sein. Drei Derwische mit Spieltrieb, die es verstehen zu rocken. Live, direkt und ohne Overdubs. Bitte haben Sie Spaß!
Wer?
Oliver Becker - Gesang, Gitarre, Keyboards
Max Ludwig - Bass, Gesang
Endi Caspers - Schlagzeug, Gesang
Was?
Indierock, Post-Punk, Rock
Wann?
*2006
Woher?
Saarbrücken
Wie gegründet?
Alles Volk suchte sie anzurühren, da Kraft von ihnen ausging und sie alle gesund machte.
Warum?
Weil Kraft ohne Kontrolle nutzlos ist.
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http://www.myspace.com/powersaar
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