»Eliza Day«
Sie haben Gitarren, kein Klavier, doch den Bass. Sie haben das Schlagzeug, den Gesang und all das.
Unter einem leeren Himmel spielen sie Lieder über beseelte Räume, die immer wieder unter Schmerzen verlassen werden müssen, denn es gibt kein glückliches Leben im Drama.
Eliza Day aus Neunkirchen haben sich Postpunkrock-Klängen verschrieben. Das bedeutet tobendes Gitarrengeschrabbel, Melodie, Tempo und Energie. Klarer melodischer Frauengesang ist gekoppelt mit scheppernden Gitarren aus russischen Röhrenverstärkern.
Einen Vorgeschmack darauf, wie es sich anfühlt, von Lyrik erfüllt zu sein, wenn das Leben da draußen doch bloß in trister Prosa weitergeht, gibt es auf der CD »I am all poetry, but life goes on in prose«.
Wer?
Jane - Gesang
Lars - Schlagzeug
Sebastian - Bass
Patrick - Gitarre
Frank - Gitarre
Was?
Indie-Rock
Wann?
*2001
Woher?
Neunkirchen
Wie gegründet?
Einsamkeit und Veggieburger sind eine gefährliche Mischung, und nachdem auch Verzweiflungsanrufe auf Samuel Becketts Telefon nicht erhört wurden, sagten sie sich: »Die Musik muß endlich richtig laut, damit uns jemand glaubt.«
Warum?
»We're tired of giving a reason when the future is what we believe in.«