Nächste TermineRSS-Feed
Keine Tourdaten gefunden.
Blog-Eintrag
Wie ich zur (Rock-) Musik kam (Initiated by Massi) Teil 5 - Timo Holl
25.02.2004 - Mein erster Gehversuch in Sachen Rock war in der Grundschule (zweite oder dritte Klasse). Durch meinen Cousin genötigt, legte ich mir fünf Iron Maiden Scheiben zu, von denen ich zu dieser Zeit eigentlich nur ein einziges Lied hörte. "Fear of the Dark" grölend ging ich zur Schule, mittags auf den geliebten Bolzplatz und abends ins Bett. Wohl gemerkt konnte ich kein Englisch... Danach folgten zwei Kassetten: zum einen die Ärzte und zum anderen die Toten Hosen. Die "Reich und Sexy" fand ich besonders ansprechend, da auf dem Cover nackte Menschen waren...
In der vierten Klasse interessierte mich Musik herzlich wenig. So weit ich mich erinnern kann, hab' ich mich zu dieser Zeit nur um Fußball gekümmert. Ende der fünften Klasse wurde das dann wieder anders. Da lernte ich Philipp (der Klopskerlsänger) kennen und somit auch seine Cypress Hill-CD... Nachdem wir von Cypress Hill wegkamen, schenkten wir uns gegenseitig Nirvanas "Nevermind" zu unseren Geburtstagen, was mich dem Rock wieder ein wenig näher brachte... Denkste! In der siebten Klasse hörte ich nur noch Hip Hop. Meine Helden damals waren Sammy Deluxe, Kool Savas und Taktlos. Das hielt bis Ende der achten Klasse. Diese Zeit hat mich sehr geprägt, da man mich ab dieser Zeitspanne auch "Pöbelton" nennen darf .;)
Jedenfalls ging es mit meinem heutigen Musikgeschmack recht spät los. Ende der achten Klasse lernte ich die Get Up Kids kennen. Das Album "Something to Write Home About" hat mich also auf die richtige Spur gebracht - danke! Nach einer langen Zeit, in der ich die Get Up Kids ca. fünf Stunden pro Tag hörte, lernte ich eine zweite gute Band kennen - No Motiv. Die hörte ich dann jeden Dienstag und Donnerstag auf dem Weg ins Fußballtraining...
In der neunten Klasse lieh mir mein oft erwähnter, doch unerreichter Cousin dann seine Tocotronic-CDs aus. Die Musik der Tocos bedeutete mir sehr viel. Ich kannte viele Texte auswendig, auch wenn ich nur ein paar verstand. Glaub' ich zumindest, daß ich es tat... Nach und nach lernte ich viele Bands und auch NKRC kennen, worüber ich froh bin. Endlich war es so weit: Ich fing an, Konzerte zu besuchen und auch manchmal selbst irgendwie Krach zu machen, was bis heute erfolglos blieb, da ich mir bei den einfachsten Akkorden die Finger breche...
Die zehnte Klasse war wohl meine "Haupt-Emophase" (Ich hasse das Wort "Emo", da das meiner Meinung nach kein gutes Wort für einen bestimmten Musikstil ist...), in der ich viel, viel "Frauenflachlegmusik" hörte. Bands wie Juliana Theory oder Dashboard Confessional waren zu diesem Zeitpunkt meine Helden.
Mittlerweile grenze ich mich von dem "poppigen Emo" eher ab, aber nicht von dem Begriff "Emo". Für mich ist Musik sehr wichtig geworden, daher kommt es auch auf meine emotionale Lage an, was ich höre.
Was ich höre, kann zur Zeit fast alles sein. Ich mag Emo, Elektro und Hardcore, wobei Jet Black und Alexisonfire meine derzeitigen Lieblingscombos sind.
© by Lollton, 25. Februar 2004
Timo Holl (17) ist intimer Kenner der Freßbudenszene der Großgemeinde Schiffweiler und Stürmer beim FC 08 Landsweiler-Reden.