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Blog-Eintrag

Wie ich zur (Rock-) Musik kam (Initiated by Massi) Teil 6 - Mr. Z

27.02.2004 - Meine Rockevolution begann gegen Ende der vierten Klasse, als Timo mir die Toten Hosen- und Slayer-Kassetten seines Cousins vorspielte. Mit der "Opium frs Volk" hatte ich dann auch meine erste anstndige CD erworben, mit der ich anfangs gar nicht viel anfangen konnte. Erst spter gefiel sie mir richtig gut, und heute steht sie unter der Rubrik "Klassiker" in meinem Regal.

In der fnften Klasse lernte ich dann Philipp kennen. Er war/ist wohl mein "Entwicklungshelfer" in Sachen Rock. Als er sich nmlich die Judas Priest "Live" im Hela-Baupark kaufte, interessierte ich mich auch viel mehr fr Metal. Ich hab die Kassette dann ber ein halbes Jahr bestimmt jeden Tag gehrt und die Klassiker mitgesungen. Zu meinem ersten Walkman: Er war golden (!!), ziemlich riesig (selbst fr die damalige Zeit) und stammte von meinem Vater. Dafr war der Batteriedeckel aber noch dran.

Die nchste wichtige Band in meinem Leben war dann Nirvana, denn Philipp bekam zu seinem Geburtstag die "Nevermind", und wieder war ich begeistert, und nicht nur vom Cover. Endlich ein Album, das alles hatte. Es war ruhig, aggressiv und depressiv. Ich habe es geliebt, wie so ziemlich jeder andere auch.

Als nchstes war dann Rammstein da. Irgendwie konnte die keiner auer mir leiden, aber gut fand ich sie trotzdem. Zwar verstand ich die Texte nicht, aber meine Eltern und mein Musiklehrer waren schockiert, und das hat gereicht.

Als ich dann versuchte, alle Hosen-Alben zu kaufen und im Musikunterricht zu prsentieren, brachte Ruwen "Americana" von The Offspring mit in die Schule, und ich war den vollstndig vom Punkrock fasziniert. "Americana" wurde dann auch gleich auf Kassette aufgenommen und zum Lieblingsalbum erklrt. Nur verschwand die Kassette dann auf mysterise Art und Weise im Schullandheim, was aber bewies, da noch mehr Leute Gefallen an der Musik fanden. Nach einem Jahr hrte ich Bad Religion, Millencolin und Pennywise, was daran lag, da ich versuchte Skateboard zu fahren und dadurch neue Leute kennen lernte.

In dieser Zeit kam es dann auch zur Grndung von Psyklops, wodurch ich NK-Rock-City kennenlernte. Zwar kann ich mich nicht mehr an mein erstes NKRC-Konzert erinnern, aber die erste Begegnung mit Frank ist mir noch gut im Gedchtnis geblieben. Er wollte nmlich ein Interview mit Psyklops machen und da nur Philipp und Matze Zeit hatten, wurde ich von Philipp mitgeschleppt. Bei der Begrung war Frank sehr hektisch [Im Rockbiz nennt man das "busy", Du Lmmel! Anm. d. Red.], wodurch ihm dann die Namen von Philipp und mir entgingen. So vermutete er ganz einfach, da wir Thomas heien. Das Interview fand dann ganz gediegen beim Klops statt und seit dem sind Franks Mitschriften und das Video wohl in den Archiven verschwunden. Oh, ich schweife aus, also weiter mit dem eigentlichen Thema:

Auer, da Philipp mir jede Menge Bands nher brachte, redete er auch immer auf mich ein, Konzerte zu besuchen. Bei diesen Veranstaltungen lernte ich immer jede Menge Leute kennen (z. B. Massi auf dem Rocco).

Insgesamt gesehen haben Philipp und ich uns gegenseitig immer sehr viele Bands vorgestellt, was sich dann sehr positiv auf unsere Rockentwicklung auswirkte, auch wenn wir nicht immer den gleichen Geschmack haben.

Zur Zeit hre ich vor allem Indie- und Alternativerock (Scheiwort!) und weniger Punk, aber ... But Alive und Social Distortion sind momentan trotzdem sehr wichtig. Ansonsten luft "Du und wieviel von deinen Freunden" von Kettcar noch sehr oft in meinem CD-Player, genauso wie Blackmail mit "Friend or Foe". Blackmail finde ich wirklich absolut grandios.

Auerdem spielen noch skandinavische RocknRoll-Bands, wie Gluecifer, Hellacopters und Turbonegro ein groe Rolle. Bis auf Emo hre ich eigentlich auch so ziemlich alles.


by Mr. Z, 27. Februar 2004

Mr. Z (17) mag Bier, Fleisch und die Fernsehserie "Alf". Als treuer Freund unseres Labels ist er sich auch fr Hausmeisterttgkeiten nicht zu schade, und ohne htten wir die richtige Dosierung fr die Labelwaschmaschine immer noch nicht herausgefunden. Danke,Mr. Z!

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