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Lame Brain Pete - Manimal

Manimal

Indie-Mini-Rock vom Feinsten. VÖ 13/02/2004. Album mit 8 Songs plus Video. Die CD kostet 12 Euro, ist aber für kurze Zeit zum Super-Sonderpreis von 7 Euro erhältlich. Jetzt zuschlagen!

Beschreibung

"In der Liebe und im Rock'n'Roll gibt es keine Grenzen und keine Geschlechter", dieses Zitat von Guitarwolf dokumentiert, warum Lame Brain Pete keine andere Wahl haben als Rock'n'Roll.

Denn eine Eingrenzung ihres Schaffens fällt nicht leicht: Das Quartett ist melodisch, aber dennoch laut. Lame Brain Pete sind nicht minder überraschend wie träumerisch und genauso sexistisch wie sanft. Ihre Songs sind relaxed, aber nichtsdestotrotz heiß und spannend.

Was wie Gegensätze erscheint, wird mit Kraft und Ausdruck, der Mischung sphärischer Klangwelten mit noisigen Gitarrenwänden, zu einem Ganzen, wie "Manimal", das Debütalbum von Lame Brain Pete beweist.

Der Opener "Stereo Receiver" ist exemplarisch für die Wechsel zwischen stillen und engergiegeladenen Momenten. Eine treibende Zerrgitarre und eine spielfreudige Geige machen die Musik, aber Langeweile kommt nie auf, denn Lame Brain Pete beherrschen die Kunst der Variation. "Song for Rent" rockt mit schmutzigen Gitarren zwischen Mid- und Uptempo, bei "Timon" machen die Saiten zu zuckersüßem "Ba Ba Ba Ba"-Chor poppig Pling.

Solide Gitarrenwände wechseln sich ab mit der betörenden Geige ("Painless Clue"), Violinistin Caro versprüht Charme durch ihren hypnothisierenden Backgroundgesang. Mit der 7 Minuten-Nummer "Close Range" beweist die Band Mut zum Opus: divenhafter Gesang, Melodie und Krach in Symbiose, opulent, ausufernd und herrlich.

"Not The Busdriver" besticht durch Verpieltheit und Tempowechsel, auf "A Singles Tale" swingt der Bass relaxed, der lasziv-tiefe sexuelle Gesang fordert Beischlaf ("I wanna fuck you") und suggeriert dabei eindrucksvoll, daß auch Stimmbänder Strapse tragen, bis dann ein kakophoneskes Gitarreninferno in Sonic Youth-Manier den Schlußpunkt markiert. Bei der melancholischen Geige über noisigen Big-Muff-Gitarren und Feedback ("Dirty Shoes") fällt es nicht minder schwer, die Klangwelt von "Manimal" in Worte zu fassen: Noiserock? Emo? Swing? Pop?

Aufgenommen wurde "Manimal" im Twilight Studio zu Illingen und zu Hause von Mathias Koblé und Max Ludwig, produziert, gemischt und gemastert wurde das Album von Mathias Koblé.
Als Bonus gibt es auf der CD mit dem Video zu "Close Range" Impressionen aus dem Studio. Eine Augenweide! In Szene gesetzt wurde das Video von Michael Koob, bekannt u. a. als Kameramann für den Thomas D. Film "500 Tage Solo". Die CD kommt im schicken Jewelcase mit klarem Tray, fürs Artwork verantwortlich zeichnet Peter Himpel.

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